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Total jeck! - Die besten Wohnlagen in Köln

Über 3000 Wohnungen kamen 2011 neu auf den Markt. Trotzdem steigen die Preise weiter an. Ein Ende des Immobilienbooms in der Rheinmetropole ist wegen der großen Nachfrage nicht in Sicht. Dennoch sollten Anleger nicht in Kaufrausch verfallen. Das gab es in Köln noch nie. Zum ersten Mal sind sich die Interessenvertreter der Mieter und Hauseigentümer bei der Beurteilung des Immobilienmarkts einig: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt sei so angespannt wie seit 20 Jahren nicht mehr,...
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Durchschnittspreise Top Wohnlage Gute Wohnlage Mittlere Wohnlage Einfache Wohnlage
Einfamilienhäuser (€) Altbau
600.000 - 3.500.000
400.000 - 1.000.000
200.000 - 600.000
120.000 - 350.000
Neubau
700.000 - 3.500.000
450.000 - 1.200.000
230.000 - 650.000
150.000 - 350.000
Eigentumswohnungen
pro qm (€)
Altbau
2500 - 7000
1800 - 3500
1300 - 3000
700 - 1800
Neubau
2800 - 7500
2300 - 3800
1800 - 3200
900 - 2200
Miete pro qm (€) Altbau
9,00 - 20,00
8,00 - 17,00
6,50 - 15,00
5,00 - 8,50
Neubau
12,00 - 22,00
9,00 - 19,00
7,50 - 16,00
5,00 - 9,50
Durchschnittliche Preis- und Mietspannen in Euro für Eigenheime sowie Wohnungen, die bei Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße typisch für die jeweilige Lagekategorie sind. Als Neubau gelten Objekte, die nicht älter als fünf Jahre sind oder die gerade errichtet werden. Bei Immobilien, die dem Standard nicht entsprechen, können Preise und Mieten von den genannten Werten abweichen. Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2012 (*k.A: kein ausreichendes Angebot)
Total jeck! - Die besten Wohnlagen in Köln

Über 3000 Wohnungen kamen 2011 neu auf den Markt. Trotzdem steigen die Preise weiter an. Ein Ende des Immobilienbooms in der Rheinmetropole ist wegen der großen Nachfrage nicht in Sicht. Dennoch sollten Anleger nicht in Kaufrausch verfallen.

Das gab es in Köln noch nie. Zum ersten Mal sind sich die Interessenvertreter der Mieter und Hauseigentümer bei der Beurteilung des Immobilienmarkts einig: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt sei so angespannt wie seit 20 Jahren nicht mehr, heißt es sowohl beim örtlichen Mieterverein als auch beim Kölner Haus- und Grundbesitzerverein. Die Überraschung daran: Nicht nur die Mieter auch die Hauseigentümer sehen die zuletzt deutlich gestiegenen Mieten als Problem.

Viele Mieter seien „am Limit“ und hätten Mühe, die Mieten zu bestreiten, so Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer der Interessenvertretung Kölner Hauseigentümer. „Daher haben unsere Mitglieder immer mehr Mietausfälle zu beklagen“, sagt Tewes. Jürgen Becher, Geschäftsführer des Mietervereins, sorgt sich indes um die Mieter: In der Südstadt, im Belgischen Viertel, aber auch in Sülz, Lindenthal oder Ehrenfeld werde bei Neuvermietungen die Obergrenze des Mietspiegels erreicht oder überschritten. Rechnet man die Nebenkosten hinzu, müssten viele Mieter fast die Hälfte des Einkommens fürs Wohnen ausgeben.

Allein 2011 stiegen die Mieten um drei bis acht Prozent, ermittelten das ­Internetportal Immobilienscout24 und die Kölner Immobilienbörse (KIB), ein Zusammenschluss von 60 Maklern und Hausverwaltern. In den guten Lagen von Bayenthal, Ehrenfeld, Klettenberg und Nippes sei eine Altbauwohnung nicht mehr unter 8 Euro pro Quadratmeter zu bekommen, sagt KIB-Sprecher Roland Kampmeyer. Wer einen Neubau wolle, zahle mindestens 9,50 Euro. In Bestlagen der Innenstadt, im Agnes- oder Belgischen Viertel sowie in Braunsfeld oder Sülz seien Einstiegsmieten zweistellig.

Ähnlich dynamisch haben sich die Kaufpreise entwickelt. Für Eigentumswohnungen mussten Käufer 2011 bis zu zwölf Prozent mehr zahlen als im Vorjahr, ermittelten die KIB-Makler. Das gelte besonders für kleinere Wohnungen. Weil ihr Budget begrenzt sei, gäben sich Käufer mit weniger Platz zufrieden. ...
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capital.de, 04.05.2012
Stadtteil-Vergleich: Die besten Wohnlagen
Kaufpreise:Einfamilienhaus
Altbau
Einfamilienhaus
Neubau
ETW Altbau
(pro qm)
ETW Neubau
(pro qm)
Rheinauhafenk.A.* k.A.* 4500 - 70005000 - 7500
Lindenthal450.000 - 3.200.000700.000 - 3.800.0002500 - 48003000 - 6900
Marienburg800.000 - 3.500.000600.000 - 3.500.0002000 - 40003000 - 6000
Belgisches Viertel/Friesenviertelk.A.* k.A.* 2000 - 42002500 - 5000
Braunsfeld450.000 - 2.500.000k.A.* 2500 - 43003000 - 4500
Hahnwald470.000 - 2.500.000k.A.* k.A.* k.A.* 
Rodenkirchen350.000 - 2.000.000400.000 - 1.200.0001500 - 38002300 - 4800
Junkersdorf270.000 - 1.800.000450.000 - 1.200.0002000 - 30002300 - 4100
Sülz480.000 - 1.500.000k.A.* 2000 - 35003000 - 4700
Bayenthal280.000 - 1.200.000k.A.* 1800 - 39002500 - 4800
Südstadtk.A.* k.A.* 1500 - 36002900 - 4200
Severinsviertelk.A.* k.A.* 1400 - 35002800 - 3900 
Agnesviertelk.A.* k.A.* 2000 - 3400k.A.* 
Ehrenfeld/Neuehrenfeld360.000 - 570.000k.A.* 1700 - 30002500 - 3200
Nippes320.000 - 580.000400.000 - 600.0001500 - 30002200 - 3300
Mülheim200.000 - 450.000k.A.* 1100 - 2400k.A.* 
Mietpreise:Haus oder Wohnung
Altbau (pro qm)
Haus oder Wohnung
Neubau (pro qm)
Capital-Urteil**
Rheinauhafen9,50 - 20,0012,00 - 21,00
Lindenthal8,00 - 18,0010,00 - 22,00
Marienburg8,00 - 14,009,50 - 16,00
Belgisches Viertel/Friesenviertel9,50 - 20,0012,00 - 18,00
Braunsfeld8,50 - 16,009,50 - 17,00
Hahnwald10,00 - 14,00k.A.* 
Rodenkirchen7,50 - 12,508,50 - 16,00
Junkersdorf7,00 - 14,009,00 - 14,00
Sülz8,50 - 15,009,30 - 14,00
Bayenthal8,00 - 14,009,00 - 16,00
Südstadt8,50 - 17,009,50 - 18,00
Severinsviertel7,50 - 15,009,50 - 18,00
Agnesviertel8,50 - 16,009,50 - 14,00
Ehrenfeld/Neuehrenfeld7,50 - 14,508,50 - 18,00
Nippes7,50 - 13,008,00 - 12,00
Mülheim6,50 - 13,008,00 - 15,00
Durchschnittspreise in Euro für typische Objekte; Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2012
Preisprognose für 12 Monate: = mehr als +5%, = +2 bis +5%, = +2 bis -2%, = -2 bis -5%, = mehr als -5%.
(*kein ausreichendes Angebot; **Capital-Urteil: Ein Haus steht für "Finger weg",fünf Häuser stehen für ein "sehr attraktives Investment")
4
Capital-Urteil**
Seit sich die Anleger in vermeintlich siche­re Immobilieninvestitionen stürzen, sind in Köln die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen spürbar gestiegen. Das ist gut für Verkäufer. Das Nachsehen könnten die Käufer haben. Denn ein Selbstläufer ist der Immobilienerwerb auch in Köln nicht. Käufer sollten Lage, Qualität und gegebenenfalls den Mietertrag noch kritischer prüfen als sonst. Wer aber langfristig denkt und genau kalkuliert, macht in der Domstadt nichts falsch. Auf kürzere Sicht dürfte sich der Anstieg der Preise und Mieten verlangsamen.
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